Überarbeitung eines Lituites

Vor der Überarbeitung: grobe Präparationsarbeit mit Beschädigungen
des Fossils und ungenauer Klebung

Vor der Überarbeitung:
grobe Präparationsarbeit mit
Beschädigungen
des Fossils und ungenauer Klebung

Nach Auflösung der Klebung des Stils, kann das Gestein bearbeitet werden

Nach Auflösung der Klebung des Stils,
kann das Gestein bearbeitet werden

Der Stil wurde neu verklebt und Fehlstellen/Beschädigungen aufgefüllt

Der Stil wurde neu verklebt und
Fehlstellen/Beschädigungen aufgefüllt

Das Resultat nach Beendigung der Restaurationsarbeiten

Das Resultat nach Beendigung
der Restaurationsarbeiten

Zum Vergleich: vor (links) und nach (rechts) der Restauration

Zum Vergleich:
vor (links) und nach (rechts) der Restauration

previous arrow
next arrow
Slider

Diesen Geschiebefund erhielt ich in einem grob präparierten Zustand. Da Lituites in dieser guten Erhaltung ausgesprochen selten zu finden sind, lohnte es sich, das Stück zu überarbeiten/zu restaurieren.

Die Klebung des langgestreckten Teils des Cephalopoden war nicht passgenau und wurde daher zunächst aufgelöst. Nach einer Bearbeitung der umgebenden Matrix des Fossils wurde das Endstück erneut, in der richtigen Position, eingesetzt und kleine Fehlstellen rekonstruiert. Nach der Feinarbeit und Restauration einiger weniger Beschädigungen konnte die Überarbeitung abgeschlossen werden. Das fertige Präparat überzeugt durch ein wesentlich natürlicheres und hochwertiges Erscheinungsbild.

Fossil: Lituites lituus

Fundort: Geschiebe von der Insel Rügen (Deutschland)

Formation: Ordovizium

Länge des Fossils: 14 cm

Arbeitsaufwand: 3 Stunden