Reynesocoeloceras sp.

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Vor der Präparation (1/2)
in der Draufsicht ist kein Fossil zu sehen

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Vor der Präparation (2/2)
in der Seitenansicht zeigen sich zwei Ammoniten

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Während der Präparation (1/3)

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Während der Präparation (2/3)

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Während der Präparation (3/3)

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Das fertige Präparat

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Bei diesen Ammoniten handelt es sich um äußerst seltene Vertreter der Gattung Reynesocoeloceras, die vor einiger Zeit in Portugal entdeckt wurden. Die Schalenerhaltung ist vorzüglich und bietet eine Vielzahl an Details, die aus dem sehr harten Gestein vorsichtig herausgearbeitet werden müssen. Um diese nicht zu beschädigen, muss besonders sorgfältig und schonend präpariert werden. 

Die Präparation gestaltet sich daher relativ aufwendig. Eine zu starke Beanspruchung führt dazu, dass das Gestein muschelig und unkontrolliert bricht. Ebenso bricht auch die Schale bei zu starker Belastung. Allerdings ist das Gestein sehr zäh und hart. Die Freilegung erfolgt überwiegend mit dem Feinstrahlgerät, um die hohen und dünnen Rippen sowie die zahlreichen Stacheln nicht zu beschädigen. Die ausgeprägte Bestachelung sticht als besonderes Merkmal dieser Gattung hervor.  

Fossil: Reynesocoeloceras sp.

Fundort: Portugal

Formation: Unterer Jura, Pliensbachium

Durchmesser des größten Ammoniten: ca. 9,5 cm

Arbeitsaufwand: 42 Stunden