Niobe schmidti

1

Der Trilobit vor der Präparation

1
2

Negativ mit Schalenteilen

2
3

Start der Präparation

3
4
4
5

Nach der Klebung

5
6
6
7

Das fertige Präparat

7
8

Das Endergebnis nach 17-stündiger Präparation

8
9
9
10
10
previous arrow
next arrow

Bei diesem Trilobiten handelt es sich um eine außergewöhnlich gut erhaltene Niobe schmidti aus dem mittleren Ordovizium der Oslo Region. Das Kalkgestein der Huk-Formation hat eine extreme geologische Geschichte hinter sich, weshalb Fossilien in der Regel schwierig zu präparieren sind. Das Gestein haftet sehr stark an der Schale, die mitunter sehr empfindlich sein kann.

Auch dieser Trilobit war relativ schwierig zu bearbeiten. Die Schale war zum Teil innen hohl, sehr zerbrechlich und das Gestein haftete stark daran. Das Positiv wurde aus zwei Teilen zusammengesetzt und ein Großteil der Schale der linken Körperhälfte musste aus dem Negativ transferiert werden. Trotz dieser Widrigkeiten liegt am Ende der Präparation ein fantastischer Trilobit in exquisiter Erhaltung vor. Die Terassenlinien, Poren und Augenlinsen sind hervorragend zu studieren.  

Fossil: Niobe schmidti (Balashova, 1976)

Fundort: Oslo Region (Norwegen)

Formation: Mittleres Ordovizium, Huk Formation, Lysaker member

Länge des Trilobiten: 5,5 cm

Arbeitsaufwand: 26 Stunden

Sammlung: Mark Wolvers