Neosilesites

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Die größere Steinhälfte mit Ammonit im Querschnitt

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Die kleinere Häfte mit dem Gegenstück des Ammoniten

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Von dieser Seite ist die Wohnkammer beschädigt

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Stück für Stück tritt der Ammonit hervor

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Der Ammonit wurde umgedreht in den großen Stein eingesetzt

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Das Endergebnis nach 15-stündiger Präparation

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Bei diesem Ammoniten handelt es sich um einen Neosilesites aus der unteren Kreidezeit von Japan. Das Besondere: Bis auf die Wohnkammer ist der Ammonit komplett mit Calzit ausgefüllt. Normalerweise liegen diese Ammoniten als relativ skulpturarme Steinkerne vor. Die Calziterhaltung könnte jedoch besondere Merkmale überliefert haben, stellt aber andererseits eine Herausforderung für die Präparation dar. Der grobkörnige Calzit scheint mit der harten Matrix verschmolzen zu sein und er ist extrem bruchempfindlich. 

Der Ammonit lag median zerrissen vor, wobei die bereits grob freigelegte Wohnkammer auf dem kleineren Gesteinsstück einseitig stark angewittert war. Da folglich die andere Seite besser erhalten ist, sollte diese präpariert werden. Allerdings eignet sich die größere Steinhälfte deutlich besser als Matrixstück zur Präsentation des Ammoniten. Aus diesem Grund wurde der Ammonit aus dem Gestein herausgesägt, freigelegt und dann umgedreht wieder in das Gesteinsstück eingesetzt. Die Präparation ließ sich durch behutsames Strahlen unter dem Binokular gut bewerkstelligen. Lediglich der Calzit hatte stellenweise kleine Höhlen gebildet, die zum Teil bei der Freilegung einbrachen und aufgefüllt oder restauriert werden mussten. 

Nach Abschluss der Präparation liegt ein Präparat mit erstaunlich gut erhaltener Berippung vor, das bisher bei der Steinkernerhaltung dieser Ammoniten nicht beobachtet werden konnte.

Fossil: Neosilesites sp. 

Sammlung: Ryohei Hashimoto

Durchmesser: 5cm

Arbeitsaufwand: 15 Stunden