Hypsipariops

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Vor der Präparation

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Kurz vor Fertigstellung:
fehlende Splitter werden restauriert

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Das fertige Präparat

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Neben Drotops megalomanicus und der bestachelten Variante Drotops armatus kommt Pedinopariops (Hypsipariops) vagabundus als relativ glattschaliger Vertreter der „Riesen-Phacopiden“ im Devon Marokkos vor. Das vorliegende Stück stammt wie die meisten Funde von Hypsipariops vom Jbel el Mrakib. Sie zeichnen sich durch eine kräftige und gut erhaltene Schale aus, die vor allem durch ihre großen Poren und oft exzellent erhaltenen Augen beeindruckt. 

Die Präparation ist je nach Verwitterungsgrad des Gesteins unterschiedlich schwierig. Stellenweise trennt das Gestein sehr gut von der Schale, wohingegen es ein paar Millimeter weiter jedoch hartnäckig kleben kann. Daher muss bei der Präparation vorsichtig und behutsam vorgegangen werden, um die Schale nicht zu beschädigen. Das Säubern der tiefen Pleurenzwischenräume und der Linsen kann mitunter recht abenteuerlich werden. Das vorliegende Exemplar ist besonders gut erhalten. Die abgebrochenen Pleurenspitzen links und rechts kurz vor dem Pygidium könnten Anzeichen einer missglückten Häutung sein.

Fossil: Pedinopariops (Hypsipariops) vagabundus 

Fundort: Jbel el Mrakib (Marokko)

Formation: Mitteldevon, Unteres Givetium

Länge des Trilobiten: ca. 10 cm

Arbeitsaufwand: 20 Stunden